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3| Konzert

19.30 Uhr

Hornkonzert
SA | 22.10.16

Sinfonietta Köln

Das Kammerorchester Sinfonietta Köln, gegründet 1984, gehört heute zu den profiliertesten Ensembles seiner Art. Insbesondere mit Interpretationen der Musik Mozarts und seiner Zeitgenossen beschreitet die Sinfonietta Köln einen von der Kritik vielfach beachteten „aufregend neuartigen Weg“ (Wiesbadener Tageblatt). Geleitet wird das Konzert von Cornelius Frowein.

Ein Interpretationsansatz, der die im Allgemeinen viel zu wenig bekannte musikalische Ästhetik der Zeit in den Vordergrund rückt, sowie die Umsetzung historischer Spielweisen auf modernes Instrumentarium führen zu einem „Musizieren von buchstäblich konkurrenzloser Präsenz und Intensität“ (Ingo Harden, Der Musikmarkt).

Zum Repertoire gehören die großen Werke der Romantik ebenso wie Musik des 20. Jahrhunderts. Die Sinfonietta Köln erteilte mehrfach Kompositionsaufträge und bringt immer wieder Werke zur Uraufführung. Diese Vielseitigkeit des Repertoires ist durch zahlreiche Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen mit Werken von Monn, Haydn, Mozart, Mendelssohn, Gade und Respighi dokumentiert. In der Arbeit der Sinfonietta vereinigen sich die Qualitäten eines Kammermusikensembles mit denen eines großen Orchesters. „Kammermusikalische Klangsinnlichkeit und feinste Phrasierung“ werden dabei von der Kritik ebenso hervorgehoben wie die„mitreißende Klangfülle und große sinfonische Geste“. Die Sinfonietta Köln ist regelmäßig zu Gast bei namhaften Festivals – darunter Schwetzinger Festspiele, Mozartfest Würzburg und Flandern Festival. Zahlreiche Auslandsgastspiele führten das Ensemble unter anderem nach Rom, Monte Carlo, Moskau und Shanghai.

Felix Klieser
Horn

Der 25-jährige Hornist Felix Klieser ist in jeder Hinsicht ein außergewöhnlicher Künstler. Bereits mit 5 Jahren begann er mit dem Hornunterricht. Mit 17 Jahren wurde er Jungstudent an der Hochschule in Hannover.
2013 veröffentlichte Felix Klieser sein Debütalbum „Reveries“ bei Berlin Classics. Das Album mit romantischen Werken von Glasunow, Glière, Rheinberger, Saint-Saëns, Schumann und Strauss erhielt begeisterte Kritiken, unter anderem von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Süddeutschen Zeitung. Klaus Härtel schrieb in Crescendo: „Denn so beseelt, wie hier das Horn erklingt, hat man romantische Musik lange nicht mehr gehört. Er hat definitiv alles, was ein exzellenter Musiker braucht.“

2014 erhielt Felix Klieser den ECHO Klassik als Nachwuchskünstler des Jahres. Im selben Jahr erschien beim Patmos Verlag seine spannende Lebensgeschichte unter dem Titel „Fußnoten – Ein Hornist ohne Arme erobert die Welt.“ In diesem Jahr erhält Felix Klieser den renommierten Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Felix Kliesers besonderes Interesse gilt der Farbvielfalt und Klangschönheit des Horns. Dafür fand er kürzlich die Anerkennung in der Süddeutschen Zeitung „Schon beim Adagio und Allegro für Klavier und Horn op. 70 von Robert Schumann war zu erleben, mit welcher Präzision und Klangschönheit er spielt und welches Ausdrucksspektrum ihm zur Verfügung steht, schlicht perfekt.“

2015 erschien die erste Orchester-CD mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Ruben Gazarian mit Hornkonzerten von Michael und Joseph Haydn sowie W.A. Mozart bei Berlin Classics. Hier zeigt Klieser sein Können auf dem „tiefen“ ebenso wie auf dem „hohen“ Horn. Eine Seltenheit, denn die meisten Hornisten entscheiden sich für eine Lage.

Von 2008 bis 2011 war Klieser Mitglied im Bundesjugendorchester, mit dem er u.a. in der Berliner Philharmonie, Beethovenhalle Bonn, Kölner Philharmonie und der Philharmonie am Gasteig München konzertierte. Zudem wirkte er an zahlreichen Produktionen des Westdeutschen Rundfunks mit. Tourneen führten ihn u.a. durch die Schweiz, Italien, Österreich und Südafrika. Felix Klieser ist Botschafter des One-Hand Musical Instrument Trust OHMI.

Programm

Johann Christian Bach
Sinfonie D-Dur Opus 18/4

Wolfgang Amadeus Mozart
Hornkonzert Es-Dur, KV 495

Paul Dukas
Villanelle
(Arrangement für Horn und Streicher von Cornelius Frowein)

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie C-Dur,
KV 425 „Linzer Sinfonie“



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