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5| Konzert

19.30 Uhr

2 x Vier Jahreszeiten
SA | 10.12.16

l‘Arte del mondo

Das Orchester l’arte del mondo, im Jahr 2004 von Werner Ehrhardt gegründet, sieht sich in der Tradition der so genannten Alten Musik. Diese ist der Ausgangspunkt des Ensembles, welches sich aber genauso der Arbeit auf modernen Instrumenten und einem vielfältigen Repertoire bis zur Romantik und Moderne verschrieben hat.

Schon bald nach der Gründung folgten Einladungen zu renommierten Festivals und Konzertreihen wie den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Bonner Beethovenfest, den Musikfestspielen Mecklenburg Vorpommern oder der Cité de la Musique in Paris. Heute ist das Kammerorchester regelmäßiger Gast im Festspielhaus Baden-Baden, im Herkulessaal München sowie bei den Internationalen Händelfestspielen Halle. Als Solisten sind unter anderem Edita Gruberová, Daniel Müller-Schott, Simone Kermes, Xavier de Maistre und Valer Sabadus immer wieder zu Gast bei l’arte del mondo.

Werner Ehrhardt
Leitung

Seine Ausbildung in historischer Aufführungspraxis erhielt der Geiger Werner Ehrhardt bei Prof. Franz-Josef Maier, Köln, Sigiswald Kuijken, Brüssel sowie im Dirigat bei Prof. Bloemeke in Detmold. Zwischen 1985 bis 2005 leitete Ehrhardt das weltweit renommierte Concerto Köln, mit dem er einen charakteristischen Interpretationsstil der historischen Aufführungspraxis entwickelte und prägte. Er arbeitete mit Solisten wie Magdalena Kožená, Barbara Hendricks, Christine Schäfer, Christiane Oelze, Daniel Müller-Schott, dem RIAS Kammerchor und dem Tölzer Knabenchor zusammen.

Durch seine künstlerische Neugierde, seine ansteckende Begeisterung und seine musikalische Weltoffenheit fasziniert Ehrhardt seine Musiker, das Publikum und die Presse. Der Dirigent steht für eine eigenständige, unverwechselbare historisch informierte Interpretation von orchestralen und vokalen Werken. Dabei geht sein Interesse auch immer wieder weit über den Tellerrand der westeuropäischen Musik hinaus.

Daniel Hope
Violine

Der britische Geiger Daniel Hope ist seit 25 Jahren als Solist auf den Bühnen der Welt unterwegs. Der Preisträger des Europäischen Kulturpreises 2015 ist weltweit bekannt für seine musikalische Kreativität und für sein Engagement für humanitäre Zwecke. Daniel Hope ist seit 2007 Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Ab der Saison 2016 wird Daniel Hope Musik Direktor des Zürcher Kammerorchesters sein.

Hope eröffnete die Saison 2015/16 mit Konzerten zusammen mit dem Gewandhausorchester Leipzig sowie der Academy of St Martin in the Fields. Er gab Rezitals im Pariser Theatre-des-Champs-Elysées und der Londoner Wigmore Hall. Im Februar 2016 erschien Hopes zehntes Album für Deutsche Grammophon: „My Tribute to Yehudi Menuhin“ ist eine sehr persönliche Hommage an Hopes Mentor, der am 22. April 2016 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte und mit dem Hope 60 Mal gemeinsam auf der Bühne stand. Er ist federführend in der Gestaltung der Feierlichkeiten zum Menuhin Jahrhundert und wird hierzu Konzerte von Seoul bis San Francisco geben. Daniel Hope war Schüler des legendären Geigen-Pädagogen Zakhar Bron. Er tritt regelmässig in den bedeutenden Konzertsälen auf – von der Carnegie Hall bis zum Amsterdamer Concertgebouw - und bei den wichtigsten Festivals der Welt, von Salzburg über Schleswig-Holstein bis Hollywood Bowl und Tanglewood.

Für seine Aufnahmen erhielt Daniel Hope Auszeichnungen wie den Deutschen Schallplattenpreis, den französischen Diapason d’Or des Jahres, den Edison Classical Award, sechs ECHO-Klassik-Preise und zahlreiche Grammy-Nominierungen. Die DG-Veröffentlichung von Max Richters „Vivaldi Recomposed“, die es auf Platz 1 der internationalen Klassik-Charts in 22 Ländern schaffte – gehört mit über 130.000 verkauften Exemplaren zu einer der meist-verkauften CDs eines klassischen Künstlers.

Die künstlerische Vielseitigkeit des einst jüngsten Primarius’ des Beaux Arts Trios spiegelt sich auch in themenbezogenen Projekten mit Künstlern wie Klaus Maria Brandauer oder Sting, in Rundfunk- und Fernsehmoderationen und in seinen inzwischen vier bei Rowohlt erschienenen Bestsellern wieder.

Hope spielt die Guarneri del Gesù „Ex-Lipinski“ von 1742, die ihm zur Verfügung gestellt wird. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.


Programm

Antonio Vivaldi
Concerti op.8 Nr.1-4
(„Die 4 Jahreszeiten“)

Max Richter
Vivaldi,
The Four Seasons, Recomposed (2012)



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