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7| Konzert

19.30 Uhr

Cellokonzert
SO | 05.03.17

Johannes Moser
Violoncello

Der zweimal mit dem ECHO Klassik ausgezeichnete Cellist Johannes Moser gehört nicht zuletzt seit seinem fulminanten Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Zubin Mehta zur Weltspitze seines Fachs.

Er konzertiert weltweit mit den führenden Orchestern, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Gewandhausorchester Leipzig, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, Royal Concertgebouw Orchestra, London Symphony Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, New York Philharmonic, Boston Symphony, Los Angeles Philharmonic, Tokyo Symphony Orchestra und Israel Philharmonic, unter großen Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Semyon Bychkov, Gustavo Dudamel, Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Mariss Jansons, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Kent Nagano, Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin, Christian Thielemann und Franz Welser-Möst. 2016 war er zum ersten Mal bei den BBC Proms in London zu Gast.

Einen leidenschaftlichen Schwerpunkt setzt Johannes Moser auf die Neue Musik. So bestritt er sein US-Debüt 2005 mit Pierre Boulez und dem Chicago Symphony Orchestra mit dem Cellokonzert von Bernard Rands. In den kommenden Spielzeiten stehen Uraufführungen neuer Werke unter anderem von Julia Wolfe, Andrew Norman, Johannes Kalitzke und Jelena Firssowa auf dem Plan.

Neue Bahnen bricht er mit dem elektrischen Cello, mit dem er schon mehrfach Uraufführungen spielte, zuletzt Enrico Chapelas “Magnetar”, gemeinsam mit Gustavo Dudamel und seinem Los Angeles Philharmonic.

Der Kontakt zum jungen Publikum liegt Johannes Moser besonders am Herzen, er verbindet mit fast jedem Konzertengagement einen Schulbesuch oder einen Meisterkurs und beschreitet neue Wege bei der Vermittlung klassischer Musik, jenseits der gewohnten Präsentationsformen. Auf begeisterte Resonanz stieß beispielsweise sein musikpädagogisches Projekt „Johannes Moser und die 12 Frankfurter Amateur Cellisten“ im Rahmen seiner Residenz beim Museumsorchester in der Saison 2014/15.

Johannes Moser widmet sich intensiv der Kammermusik und gastiert bei namhaften Festivals unter anderem in Schleswig-Holstein, Kissingen, Verbier und Gstaad, mit Partnern wie Joshua Bell, Emanuel Ax, Leonidas Kavakos, Menahem Pressler und Jonathan Biss.

Johannes Moser nimmt exklusiv für das Label Pentatone auf. Zuletzt erschien dort eine CD mit den Konzerten von Dvorak und Lalo. Für seine Aufnahmen erhielt Johannes Moser zahlreiche Auszeichnungen, darunter zweimal den ECHO Klassik und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik.

Der 1979 in München geborene Sohn einer renommierten deutsch-kanadischen Musikerfamilie begann im Alter von acht Jahren mit dem Cellospiel und studierte bei David Geringas. 2002 gewann er den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und erhielt zusätzlich den Sonderpreis für seine Interpretation der Rokoko-Variationen. 2014 erhielt er den begehrten Brahms-Preis. Johannes Moser spielt auf einem Cello von Andrea Guarneri von 1694 aus einer privaten Sammlung.

„Solist Johannes Moser hat einen wunderbar leichten und doch eindringlichen Ton […] Das bezauberte Publikum verlangt partout eine Zugabe von Moser” DER TAGESSPIEGEL (Frederik Hanssen), 04. März 2014

„Johannes Moser ist ein sehr zupackender, sein Instrument vehement fordernder und mit herrischer Geste traktierender Spieler-Kämpfer. Und dabei zugleich ein oft mit ungemein feinem, dünnwandigem Ton vorgehender Musiker.“ FRANKFURTER RUNDSCHAU, (Bernhard Uske), 19. Januar 2015

„Er hat eine bravouröse Technik, einen blühenden Ton, aber auch Temperament. Unter den jungen, braven, klugen, sensiblen und reflektierten Deutschen findet man selten einen wie ihn, der als schneidiger Charmeur sein Vergnügen an der Verführung auskostet, dem aber die Verwegenheit nur Spaß macht bei vollendetem Stil.” BERLINER ZEITUNG (Jan Brachmann), 03. März 2014

Programm

Johann Sebastian Bach
Aus den 6 Suiten
für Violoncello solo:
Suite Nr. 4 Es-Dur, BWV 1010
Suite Nr. 5 c-Moll, BWV 1011
Suite Nr. 6 D-Dur, BWV 1012



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