1. Konzert

SO | 17.09.17 | 19.30 Uhr
Streichorchester mit Schlagwerk

Programm 2017/2018

Es gehört seit Jahrzehnten zum Konzept des Vereins junger Kaufleute, langjährige Kontakte – auch zu den großen Konzertagenturen – mit besonderem Engagement zu pflegen. Immer wieder gelingt es uns, daraus ganz besondere Auftritte in Leer möglich zu machen.

1. Konzert | SO | 17.09.17 | 19.30 Uhr

Streichorchester mit Schlagwerk

dogma chamber orchestra

Das dogma chamber orchestra wurde 2004 von Mikhail Gurewitsch gegründet. Hier kommen junge, aber bereits international erfahrene Musiker zusammen, um zeitgerechte Interpretationen klassischer Musik mit moderner Konzertgestaltung zu verbinden.

Es geht nicht etwa um eine Art der Vermittlung, die heutzutage oft zu einem verfälschten Bild der klassischen Musik führt: Anbiedernde und glattpolierte Ästhetik ist ebenso wenig Sache der Künstler wie die Präsentation von hübschen Kleidchen und adretten Anzügen. dogma ist vielmehr auf der intensiven Suche nach inhaltlich neuen Wegen, wie es sie in allen Perioden der Musikgeschichte gegeben hat. Den geistigen wie auch emotionalen Gehalt der Musik aus dem Blickwinkel unserer Zeit freizulegen und dem Publikum diese Arbeit als einen spannenden Prozess zu vermitteln, das ist ein besonderes Anliegen von dogma.

Das Orchester versteht sich nicht nur als eine homogene Gruppe von Musikern, die gleiche künstlerische Ansichten teilt, sondern auch als ein Ensemble von Solisten, die sich aufeinander zu bewegen (müssen). Das Spannungsverhältnis von solistischem Impuls und Ensemble-Geist wird voll ausgeschöpft.

Im August 2010 legte das dogma chamber orchestra seine erste CD vor. Sie koppelte Tschaikowskys berühmte Serenade mit der Bearbeitung seines Streichsextetts „Souvenir de Florence“ – in einer Interpretation, die auf die übliche Überzuckerung verzichtet und die Werke wie neu erklingen lässt. Angespornt von dem sehr positiven Echo spielte das Streichorchester im April 2011 seine zweite CD ein: „American Stringbook“ erschien im Herbst 2011 mit Werken von Samuel Barber, Arthur Foote und William Schuman und führte prompt zu Einladungen nach Übersee. 2013 folgte „dogma#3 – The Shostakovich Album“, das 2014 den ECHO Klassik als Beste Sinfonische Einspielung 20./21. Jahrhundert‘ erhielt. Im April 2016 erschien „British.Now!“ mit Werken britischer Komponisten.


Elbtonal Percussion

Wie kaum eine andere Formation beherrschen die vier treffsicheren Schlagwerker aus Hamburg den „kreativen Crossover“ aus Klassik, Jazz & Weltmusik, Neuer Musik, Rock & Drum’n‘ Bass. Mit ihrem allein schon optisch beeindruckenden Instrumentarium – gleichsam ein ästhetisches „Klang-Massiv“ aus Trommeln, Becken & Gongs aus aller Welt, harmonisch bereichert durch Marimba- & Vibraphone – begeistert Elbtonal Percussion durch mitreißende Dynamik und stilistische Vielfalt, wovon bereits sieben CDs und zwei DVDs einen überzeugenden Eindruck vermitteln.

Auf vielen weiteren Alben ist die Gruppe als Gast vertreten. Ihre atemberaubend präzis-virtuosen „Klangspiele, die in immer wieder neuen Farben leuchten“ (Hamburger Morgenpost), verwandeln den Konzertort in einen einzigartigen Erlebnisraum. Mal verbreitet sich die fast schon beschwörende Magie eines archaischen Rituals, mal die eher verspielte Konzentration eines experimentellen ‚Klanglabors‘.

Neben der Kammermusik liegen dem Ensemble Kinder- und Schulprojekte besonders am Herzen. Zusammen mit „Tom der Trommler“ begleiten die Schlagwerker kleine Trommler von Morgen durch die Klangwelt der Alltagsgegenstände.

Elbtonal Percussion war bei zahlreichen international renommierten Festivals zu Gast, und Konzertreisen führten das Quartett durch ganz Europa und wiederholt nach Asien, u.a. zum größten Percussion-Festival Chinas in das Nationaltheater Peking und nach Shanghai, wo sie auf der Expo 2010 die Stadt Hamburg als Kulturbotschafter repräsentierten.

Ihre individuelle wie unkonventionelle Klangästhetik veranlasste immer wieder andere Künstler, die Zusammenarbeit mit ihnen zu suchen. Dazu zählen u.a. die Marimba-Virtuosin Keiko Abé, Stewart Copeland („The Police“), der indische Schlagzeuger & Perkussionist Trilok Gurtu, der Schauspieler und Synchronsprecher Christian Brückner sowie John Neumeier mit seinem Hamburg Ballett.

Wie sensibel sie sich in andere Genres einfinden, belegt auch ihre musikalische Mitwirkung bei verschiedenen Filmproduktionen, unter anderem in Doris Dörries Drama „Kirschblüten- Hanami“, dem „Baader-Meinhof-Komplex“ von Bernd Eichinger und Christian Alvards Science-Fiction-Thriller „Pandorum“.

Programm

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 12 g-Moll für Streicher
Set von Percussion-Werken

Rodion Schtschedrin
Carmen-Suite für Streicher und 47 Schlaginstrumente