Johannes Moser – Violoncello
Andreï Korobeinikov – Klavier

Johannes Moser stehend mit Violoncello

Foto: © Francesco Fratto

1. Konzert

Samstag, 19. September 2026 · 19:30 Uhr

Programm

Nadia Boulanger
3 Stücke für Violoncello und Klavier

Benjamin Britten
Sonate für Violoncello und Klavier C-Dur op. 65

Sergej Rachmaninow
„Vocalise“ op. 34 Nr. 14 (Fassung für Violoncello und Klavier)

César Franck
Sonate für Violoncello und Klavier A-Dur

Konzerteinführung: 19:00 Uhr im Konzertsaal


Künstler

Foto: © Francesco Fratto

Johannes Moser

Der von FonoForum als „einer der spektakulärsten Cellisten dieser Zeit“ gepriesene Johannes Moser gehört spätestens seit seinem fulminanten Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Zubin Mehta zur Weltspitze seines Fachs. Er konzertiert weltweit mit führenden Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, Royal Concertgebouw Orchestra, London Symphony Orchestra und New York Philharmonic unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Gustavo Dudamel, Paavo Järvi, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Kirill Petrenko und Franz Welser-Möst.

Einen besonderen Schwerpunkt setzt Johannes Moser auf die Neue Musik. Sein US-Debüt gab er 2005 mit Pierre Boulez und dem Chicago Symphony Orchestra im Cellokonzert von Bernard Rands. In aktuellen Uraufführungen präsentiert er von ihm in Auftrag gegebene Werke, unter anderem von Julia Wolfe, Ellen Reid, Minas Borboudakis und Bernd Richard Deutsch.

Auch der Kammermusik widmet er sich intensiv und gastiert bei renommierten Festivals in Schleswig-Holstein, Kissingen, Verbier, Ravinia und Gstaad. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Joshua Bell, Emanuel Ax, Leonidas Kavakos, Menahem Pressler und Jonathan Biss.

Für seine Einspielungen erhielt Johannes Moser zahlreiche Auszeichnungen, darunter dreimal den ECHO Klassik, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie den Diapason d’Or. Große Resonanz fanden sein Album „ALONE TOGETHER“, auf dem er während der Corona-Zeit Celloensemble-Werke allein einspielte und mit zeitgenössischen, eigens für ihn komponierten Werken für elektrisches Cello kombinierte.

Der 1979 in München geborene Sohn einer renommierten deutsch-kanadischen Musikerfamilie begann mit acht Jahren Cello zu spielen und studierte bei David Geringas.

2002 gewann er den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und erhielt zusätzlich den Sonderpreis für seine Interpretation der Rokoko-Variationen.

Johannes Moser spielt auf einem Cello von Andrea Guarneri aus dem Jahr 1694


Foto: © Irene Zandel

Andreï Korobeinikov

Andreï Korobeinikov zählt zu den führenden Pianisten seiner Generation und gilt als außergewöhnlicher Interpret klassischer Musik. Sein musikalisches Talent führte ihn 2001 an das Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Nach seinem Abschluss erhielt er die seltene Auszeichnung „Bester Musiker des Jahrzehnts“, bevor er ein Aufbaustudium am Royal College of Music in London absolvierte.

Heute konzertiert Korobeinikov weltweit mit renommierten Orchestern. Zu seinen jüngsten und bevorstehenden Höhepunkten zählen Auftritte mit dem BBC Symphony Orchestra, dem Budapest Festival Orchestra, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchester der Nationalen Akademie Santa Cecilia, dem Münchner Symphonieorchester, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Orchestre de Paris. Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Iván Fischer, Lawrence Foster und Yuri Temirkanov zusammen.

Darüber hinaus ist Andreï Korobeinikov ein leidenschaftlicher Kammermusiker. Sein Klaviertrio mit Vadim Repin (Violine) und Alexander Kniazev (Violoncello) genießt internationales Ansehen und wird von Publikum und Kritik gleichermaßen geschätzt.

Neben seiner musikalischen Laufbahn verfolgte Korobeinikov früh akademische Interessen. Während seines Studiums am Moskauer Konservatorium schrieb er sich parallel an der Moskauer Rechtsuniversität ein und erwarb dort bereits im Alter von 17 Jahren seinen Bachelor-Abschluss in Rechtswissenschaften. Als Jugendlicher veröffentlichte er mehrere juristische Facharbeiten, darunter ein vielbeachtetes Werk zum Urheberrecht. Zudem betätigte er sich als Komponist und beherrscht mehrere Sprachen fließend, darunter Esperanto.


Veranstaltungsort

Alle Konzerte des Vereins junger Kaufleute Leer finden im Theater an der Blinke in Leer statt.

Weitere Informationen rund um Ihren Konzertbesuch finden Sie auf unserer Service-Seite. Wenn Sie Karten für ein Konzert anfragen möchten, gelangen Sie über „Karten“ zu allen wichtigen Hinweisen.