Kategorie: Saison 2026/27

Alle Konzerte der Saison 2026/27

  • Arabella Steinbacher – Violine, Peter von Wienhardt – Klavier

    Foto: © Mirco Taliercio

    Arabella Steinbacher – Violine, Peter von Wienhardt – Klavier


    Künstler

    Foto: © Co Merz

    Arabella Steinbacher

    Arabella Steinbacher wird für ihre technische Meisterschaft, ihren strahlenden Ton und ihre ausdrucksstarke Interpretation weltweit gefeiert. Ihr Repertoire reicht von Meisterwerken der Klassik und Romantik bis hin zu Kompositionen des 20. Jahrhunderts von Barber, Berg, Britten, Korngold, Schostakowitsch und Sibelius.

    Arabella Steinbacher eröffnete die Saison 2025/26 mit ihrer Rückkehr zu den BBC Proms, wo sie Milhauds „Le boeuf sur le toit“ mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vasily Petrenko aufführt. Sie begrüßte das neue Jahr mit einer Aufführung von Bruchs Violinkonzert beim Neujahrskonzert der Dortmunder Philharmonie unter der Leitung von Jordan de Souza.

    Ein bedeutender Meilenstein war die Veröffentlichung ihrer neuesten Aufnahme „Beethoven & Lentz“ mit dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg und Gustavo Gimeno. Außerdem präsentierte sie Georges Lentz’ Werk „…to beam in distant heavens…“, das eigens für sie komponiert wurde, mit dem WDR Sinfonieorchester unter Ryan Bancroft, bevor sie mit dem Kyoto Symphony Orchestra unter Chefdirigent Nodoka Okisawa die japanische Erstaufführung gab.

    Arabella Steinbacher trat mit vielen der weltweit führenden Orchester auf, darunter die New Yorker Philharmoniker, das Boston Symphony Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, das NDR Elbphilharmonie Orchester und das Symphonieorchester des BR. 

    Sie hat mit den bedeutendsten Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Yannick Nézet-Séguin und Kirill Petrenko.

    Arabella stammt aus einer Musikerfamilie, spielt seit ihrem dritten Lebensjahr Geige und begann ihr Studium mit acht Jahren bei Ana Chumachenco an der Hochschule München. Sie nennt den verstorbenen israelischen Geiger Ivry Gitlis als Quelle musikalischer Inspiration und Orientierung.

    Derzeit spielt sie auf der Antonio Stradivari, Cremona, 1718, bekannt als „ex Benno Walter“, und der Guarneri del Gesù „Sainton“, Cremona, 1744, die beide großzügig von einer privaten Schweizer Stiftung zur Verfügung gestellt werden.


    Foto: © privat

    Peter von Wienhardt

    Peter von Wienhardt ist Pianist, Komponist, Dirigent und Arrangeur. Als beständiger Suchender ist es seine Besonderheit, sich musikalisch immer wieder zu neuen Ufern zu begeben. So sind die Information, Improvisation, die Umkomponierung, die Kadenzierung nicht nur Teil seines Lebens, sondern auch seiner Musik und seines Unterrichtes geworden; die Suche nach Sinn und Charakter der Musik ist das zentrale Element. Peters programmatische Spezialität ist es, „scheinbar unmögliche“, „unaufführbare“ oder extrem komplizierte Werke zu Gehör zu bringen. Sein Credo ist: „Jedes Werk verdient, zumindest einmal perfekt im Sinne des Komponisten aufgeführt zu werden. Erst danach wird über Geschichte entschieden.“

    Peter von Wienhardt trat praktisch in allen bekannten Konzertsälen der Welt solistisch als auch kammermusikalisch auf. Er gehört wohl zu den wenigen, die im gleichen Jahr sowohl in Grönland als auch in der Antarktis ein Konzert gaben. Peter von Wienhardt gibt Meisterkurse nicht nur in Deutschland, sondern auch hauptsächlich in Brasilien, Portugal und China. Er unterrichtet Kammermusik über alle Instrumente hinweg, und so sind seine ehemaligen Mitmusiker in allen Orchestern der Welt zu finden. Im Jahre 2017 formierte er sein eigenes Orchester, die „philharmonica westfalica“. Seit 2006 hält er eine Professur für Klavier und Crossover in der Musikhochschule Münster inne und war Intendant der Aasee-Serenaden Münster. Darüber hinaus war er von 2010 bis 2023 künstlerischer Leiter der Internationalen Musiktage Mittelrhein. 


    Veranstaltungsort

    Alle Konzerte des Vereins junger Kaufleute Leer finden im Theater an der Blinke in Leer statt.

    Weitere Informationen rund um Ihren Konzertbesuch finden Sie auf unserer Service-Seite. Wenn Sie Karten für ein Konzert anfragen möchten, gelangen Sie über „Karten“ zu allen wichtigen Hinweisen.


  • Lucienne Renaudin Vary – Trompete, Philémon Renaudin Vary  – Kontrabass, Quatuor Hanson – Streichquartett

    Foto: © Simon Fowler

    Lucienne Renaudin Vary – Trompete, Philémon Renaudin Vary – Kontrabass, Quatuor Hanson – Streichquartett


    Künstler

    Foto: © Simon Fowler

    Lucienne Renaudin Vary

    Lucienne Renaudin Vary gewann 2016 den französischen Preis „Révélation“ der Victoires de la Musique Classique und wurde 2021 von Julian Lloyd Webber zu einer der „30 Under 30“ von Classic FM gekürt. Sie hat sechs gefeierte Alben bei Warner Classics veröffentlicht, 2021 den Opus Klassik-Preis in der Kategorie „Nachwuchskünstler“ und 2025 den Opus Klassik-Preis als Instrumentalistin des Jahres gewonnen. Im August 2026 wurde ihr der renommierte Leonard-Bernstein-Preis des Schleswig-Holstein Musik Festivals verliehen. 

    Zu Gast bei bedeutenden Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Royal Philharmonic Orchestra, dem Orchestre National de France, dem Orchestre National du Capitole de Toulouse, dem Orchestre de Chambre de Paris, dem Zürcher Kammerorchester, Les Siècles, dem Beethoven Orchester Bonn, dem Kammerorchester Basel, Franz Liszt Kammerorchester und New Century Chamber Orchestra in San Francisco. Sie trat unter anderem mit Dirigenten wie Paavo Järvi, Barbara Hannigan, François-Xavier Roth, Vladimir Ashkenazy, Jan-Willem de Vriend, Lawrence Foster und Michael Sanderling auf. Lucienne tritt auch auf Festivals auf, darunter Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Musikfest Bremen, Festival Mecklenburg-Vorpommern und Gstaad Menuhin Festival, wo sie eine fünfjährige Residenz als Menuhin Heritage-Künstlerin hat. Lucienne ist auch als Jazzkünstlerin gleichermaßen gefragt und hat ihr eigenes Quartett. Sie trat 2018 und 2022 im Vorprogramm von Wynton Marsalis auf.

    In der Saison 2024/25 tourte Lucienne mit dem Orchestre de Chambre de Paris und gab Konzerte in der Pariser Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg und dem Konzerthaus Berlin. Außerdem begann sie einen dreijährigen Zyklus als Junge Wilde im Konzerthaus Dortmund und gewann den Solistenpreis des Festivals Mecklenburg-Vorpommern. In der Saison 2025/26 trat sie mit der Dresdner Philharmonie und dem Niederländischen Philharmonischen Orchester auf und kehrte in die Hamburger Elbphilharmonie zurück. 


    © Studio Cabrelli

    Philémon Renaudin Vary

    Philémon Renaudin Vary, geboren 2004, begann im Alter von 8 Jahren am Konservatorium von Le Mans mit dem Kontrabass.

    Im Jahr 2019 setzte er sein Studium bei Yann Dubost fort, bevor er 2022 in die Klasse von Nicolas Crosse wechselte.

    Er zeichnet sich durch fundierte Erfahrungen im Orchester- und Kammermusikbereich aus. Er war unter anderem Kontrabassist beim Orchestre Français des Jeunes, beim Verbier Festival und bei der Seiji Ozawa Academy. 

    Er wird regelmäßig eingeladen, mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France, dem Orchestre de Chambre de Paris und der Opéra de Paris zu spielen.

    Im Jahr 2026 trat er dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg bei.


    Foto: © Bernard Martinez

    Quatuor Hanson – Streichquartett

    Das Streichquartett Quatuor Hanson wurde 2013 am Nationalen Konservatorium von Paris (CNSMDP) gegründet, wo es in der Klasse von Jean Sulem studierte. Es wird regelmäßig von Hatto Beyerle, Johannes Meissl und dem Quatuor Ébène betreut. Beim 11. Internationalen Wettbewerb für Streichquartett in Lyon im April 2015 wurde es mit einem 3. Preis und dem Publikumspreis ausgezeichnet. Beim Europäischen Wettbewerb der Musikensembles gewann es ein Stipendium der Akademie der Schönen Künste. Seit 2015 sind die vier MusikerInnen „Artists in Residence“ der Stiftung „Singer-Polignac“. Mit ihrem großen Interesse an Quellen- und Urtextforschung haben sie sich ein breites Wissen – besonders über Zeit und Werke Joseph Haydns – und entsprechendes Repertoire erarbeitet. Das Quartett tritt regelmäßig in den bekannten Konzerthallen Frankreichs und in ganz Europa auf.


    Veranstaltungsort

    Alle Konzerte des Vereins junger Kaufleute Leer finden im Theater an der Blinke in Leer statt.

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  • Lucas & Arthur Jussen – Klavier

    Foto: © Jesaja Hizkia

    Lucas & Arthur Jussen – Klavier


    Künstler

    Foto: © Marco Borggreve

    Lucas & Arthur Jussen

    Die beiden Niederländer sind großartige Geschichtenerzähler, die ihre Zuhörer mit ihrer fesselnden Kunstfertigkeit im Umgang mit Licht und Schatten in ihren Bann ziehen“

    – Der Tagesspiegel

    Lucas & Arthur Jussen zählen zu den gefragtesten Klavierduos unserer Zeit. Angesichts ihrer glanzvollen internationalen Karriere kann man die Jussen-Brüder (Jahrgänge 1993 und 1996) getrost als die bekanntesten Botschafter der klassischen Musik aus den Niederlanden bezeichnen. Mit ihrem energiegeladenen, fast symbiotischen Spiel, ihrer großen klanglichen Raffinesse und ihren packenden Interpretationen werden sie von Presse und Publikum gleichermaßen begeistert gefeiert. „Es ist, als würde man zwei BMWs gleichzeitig fahren“, sagte Dirigent Michael Schønwandt nach einem gemeinsamen Konzert über die beiden Pianisten.

    Engagements führten sie zu führenden Orchestern wie dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Budapest Festival Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und der Academy of St Martin in the Fields. Sie arbeiteten mit vielen renommierten Dirigenten zusammen, darunter Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Sir Neville Marriner, Andris Nelsons, Yannick Nézét-Séguin und Jaap van Zweden.

    Ein besonderer Höhepunkt der Saison war ihr mit Spannung erwartetes Debüt mit den Berliner Philharmonikern im Februar 2026. Weitere Einladungen führ(t)en sie unter anderem zum Dänischen Nationalen Symphonieorchester, zum City of Birmingham Symphony Orchestra, zum Gewandhausorchester, zur Philharmonia Zürich, zum Lahti Symphony Orchestra und zum Orchestre National de France. Als Solisten werden sie außerdem mit den Münchner Philharmonikern, den Wiener Symphonikern und der Academy of St. Martin in the Fields touren. In den USA geben sie ihr Debüt mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra und sind in mehreren Konzerten zu hören, unter anderem in Prescott, La Jolla, Palm Springs und Kansas City. Im April 2026 spielten sie die Uraufführung Andrew Normans eigens für sie komponiertes Doppelkonzert mit dem Boston Symphony Orchestra unter der Leitung von Susanna Mälkki.

    In Asien gaben die Brüder Jussen ihr Debüt beim Internationalen Musikfestival Tongyeong. Anschließend reisten sie nach Taiwan, wo sie mit der Taiwan Philharmonie konzertierten und beim Internationalen Musikfestival Weiwuying auftraten. Zu den Höhepunkten in Europa zähl(t)en Auftritte bei renommierten Festivals wie dem Gstaad Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Mecklenburg-Vorpommern Festival, dem Enescu Festival und dem Istanbul Music Festival. Gemeinsam mit den Perkussionisten Alexej Gerassimez und Emil Kuyumcuyan präsentieren sie ein dynamisches Klavier-Perkussionsprogramm in Hamburg, Hannover, Bremen, Köln, Dresden, Amsterdam, Oslo, Budapest und Barcelona sowie beim Ruhr Piano Festival und dem Prager Frühling. Ihre Solokonzerte finden unter anderem in Amsterdam, Arnheim, Gent, Antwerpen, Braunschweig, Leipzig, Marburg, Münster, Bielefeld, Wiesloch, Erlangen, Bern, Mailand und Vilnius statt.

    Lucas und Arthur Jussen erhielten ihren ersten Klavierunterricht in ihrer Heimatstadt Hilversum. Schon als Kinder spielten sie vor Königin Beatrix der Niederlande, und es folgten erste Auszeichnungen bei Wettbewerben. 2005 lernten die beiden die portugiesische Pianistin Maria João Pires kennen, die sie jahrelang förderte. Später studierte Lucas bei Menahem Pressler in den USA und bei Dmitri Bashkirov in Madrid, während Arthur sein Studium bei Jan Wijn am Conservatorium van Amsterdam abschloss.


    Veranstaltungsort

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  • Carolin Widmann – Violine, Alexander Lonquich – Klavier, Signum Quartett

    Foto: © Foto links: Lennard Rühle, Foto rechts: Ivan Urban Gobbo

    Carolin Widmann – Violine, Alexander Lonquich – Klavier, Signum Quartett


    Künstler

    Foto: © Lennard Rühle

    Carolin Widmann

    Die künstlerischen Aktivitäten der vielseitigen Musikerin Carolin Widmann reichen von den großen klassischen Konzerten über für sie eigens geschriebene Werke, Soloabende, eine große Bandbreite von Kammermusik bis hin zu Aufführungen auf historischen Instrumenten, die sie auch von der Geige aus leitet.

    Carolin Widmann wurde 2017 mit dem Bayerischen Staatspreis für Musik für ihre Individualität und ihr außergewöhnliches musikalisches Können ausgezeichnet. Des Weiteren erhielten sie den International Classical Music Award (in der Kategorie „Konzert“) für ihre von der Fachpresse hochgelobten Aufnahmen der Violinkonzerte von Mendelssohn und Schumann mit dem Chamber Orchestra of Europe, die 2016 bei ECM veröffentlicht wurden, und die Carolin Widmann von der Violine aus dirigierte.

    Carolin Widmann hat mit weltweit führenden Orchestern zusammengearbeitet, darunter die Berliner Philharmoniker, das Orchestre National de France, das London Philharmonic, das BBC Symphony Orchestra und das Symphonieorchester des BR unter der Leitung herausragender Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Sir Simon Rattle, Riccardo Chailly und Jukka-Pekka Saraste. 

    Carolin Widmann spielt auf einer GB Guadagnini-Violine von 1782 als Leihgabe einer gemeinnützigen Stiftung.


    Foto: @ Ivan Urban Gobbo

    Alexander Lonquich

    „Er verbreitet mit seiner Ausstrahlung und Fröhlichkeit Lust aufs Musizieren und animiert zu höchster Konzentration.“ (Die Welt, 2016)

    Alexander Lonquich, in Trier geboren, gehört als Solist, Kammermusiker und als Dirigent zu den bedeutendsten Interpreten seiner Generation. Er spielt regelmäßig in den wichtigen europäischen Musikzentren und ist zu Gast bei internationalen.

    Als Pianist und Dirigent überzeugte er mit Orchestern wie dem hr Sinfonieorchester Frankfurt, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Kammerorchester Basel, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom und dem Royal Philharmonic.

    Als Solist spielte Lonquich mit den Wiener Philharmonikern, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestra Filarmonica del Teatro alla Scala in Mailand und WDR Sinfonieorchester Köln unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Kurt Sanderling.

    Als begeisterter Kammermusiker ist er Partner von Nicolas Altstaedt, Christian Tetzlaff, Jörg Widmann und dem Quarteto Casals.

    Die 5 Klavierkonzerte von Beethoven hat er mit dem Münchener Kammerorchester für ECM aufgenommen (2016 hier beim VjK in Leer live).

    Neben seinen Konzerten wirkt Alexander Lonquich als Künstlerischer Leiter der Scuola di Musica di Fiesole.


    Foto: © Irene Zandel

    Signum Quartett

    • Florian Donderer, Violine 
    • Annette Walther, Violine 
    • Xandi van Dijk, Viola 
    • Thomas Schmitz, Violoncello

    HöchsteIntensität, feinste Differenzierungen sowie schonungslose Expressivität, Innigkeit und Vitalität zeichnen das Signum Quartett aus. Die schlüssige Dramaturgie in der Programmgestaltung wird mit kompromissloser Perfektion und selbstverständlicher Leichtigkeit der Interpretation umgesetzt. Als gern gesehener Gast u. a. in der Londoner Wigmore Hall, dem Amsterdamer Concertgebouw, der Carnegie Hall, der Elbphilharmonie und bei den BBC Proms, konzertiert das Signum Quartett mit Partnern wie Nils Mönkemeyer, Daniel Ottensamer, Nicolas Altstaedt und Elisabeth Leonskaja. Die Diskographie des Signum Quartetts belegt seine stilistische Bandbreite.  Unter den Komponisten, die bereits Werke beigesteuert haben, finden sich Brett Dean, Bruno Mantovani und die Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw. 2022 gründete das Quartett den von Neustart Kultur geförderten SIGNUM open space, der in Bremen als Wirkungsstätte für Proben, Aufnahmen, Konzerte, Workshops und Musikvermittlung sowie für den interaktiven Austausch mit dem Publikum gestaltet wird. 


    Veranstaltungsort

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  • Dorothee Mields – Sopran, Dorothee Oberlinger – Blockflöte, Matthias Brandt – Erzähler, Ensemble 1700

    Foto: © Johannes Ritter

    Dorothee Mields – Sopran, Dorothee Oberlinger – Blockflöte, Matthias Brandt – Erzähler, Ensemble 1700

    Es waren die Hirten, die zuerst von der Geburt des Heilands erfuhren. In den italienischen Städten lebt diese Geschichte in Weihnachtsbräuchen bis heute weiter. Schon in der Barockzeit ließen sich Komponisten wie Corelli, Marcello, Händel, Vivaldi oder Guido von den pastoralen Klängen der Pifferari inspirieren, die an Weihnachten aus den Bergen in die Städte nach Rom oder Neapel hinunterkamen und auf ihren traditionellen Instrumenten wie dem Dudelsack, der Drehleier, dem Piffero, der Flöte und der Fiedel musizierten.

    Gemeinsam mit der Sopranistin Dorothee Mields, dem Ensemble 1700, den italienischen Musikern von Li piffari e le muse sowie Matthias Brandt als Erzähler entsteht ein stimmungsvolles musikalisch-literarisches Tableau voller Klänge, Geschichten und winterlicher Bilder. Zwischen barocker Pracht, volkstümlicher Tradition und literarischen Erinnerungen öffnet sich eine Weihnachtswelt, die ebenso sinnlich wie poetisch ist.


    Künstler

    Foto: © Harald Hoffmann

    Dorothee Mields | Sopran

    Dorothee Mields zählt zu den führenden Interpretinnen der Musik des 17. und 18. Jahrhunderts. Sie gastiert mit Ensembles wie dem Collegium Vocale Gent, dem Freiburger Barockorchester und der Nederlandse Bachvereniging und ist durch zahlreiche preisgekrönte Einspielungen international bekannt.


    Foto: © Henning Ross

    Dorothee Oberlinger | Blockflöte, Leitung

    Die Blockflötistin, Dirigentin und Festivalintendantin Dorothee Oberlinger gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der Barockmusik. Sie konzertiert weltweit, lehrt am Mozarteum Salzburg und leitet die Musikfestspiele Potsdam Sanssouci. 2021 wurde sie mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.


    Elisabeth Wirth | Blockflöte

    Elisabeth Wirth studierte bei Dorothee Oberlinger am Mozarteum Salzburg. Als Solistin und Kammermusikerin arbeitet sie mit renommierten Künstler:innen und Ensembles der Alten Musik zusammen und ist u.a. Preisträgerin des Biagio-Marini-Wettbewerbs.


    Foto: © Jan Düfelsiek

    Matthias Brandt | Lesung

    Matthias Brandt zählt zu den renommiertesten deutschen Schauspielern und Autoren. Für seine Arbeit in Film, Fernsehen, Literatur und als Hörbuchsprecher wurde er vielfach ausgezeichnet. Für sein literarisches und sprachliches Arbeiten wurde er 2024 mit der Carl-Zuckmayer-Medaille und 2025 mit dem Deutschen Sprachpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien „Nein sagen“, ein Essay über die Wiederkehr des Rechtsextremismus und das Vermächtnis des Widerstands gegen den Nationalsozialismus, zu dem auch die Geschichte seiner Eltern gehört.


    Fabio Rinaudo | Dudelsäcke

    Fabio Rinaudo gehört zu den vielseitigsten Dudelsackspielern Europas. Als Gründer der Gruppe Birkin Tree verbindet er seit Jahrzehnten irische, italienische und historische Musiktraditionen.


    Foto: © Johannes Ritter

    Ensemble 1700

    Das von Dorothee Oberlinger gegründete Ensemble 1700 zählt unter seiner Leiterin zu den international führenden Ensembles für barocke Kammermusik und Barockoper.


    Foto: © Johannes Ritter

    Li piffari e le muse

    Das italienische Ensemble Li piffari e le muse widmet sich mit historischen Blas-, Streich- und Volksinstrumenten der Tanz- und Straßenmusik des 16. bis 18. Jahrhunderts.


    Veranstaltungsort

    Alle Konzerte des Vereins junger Kaufleute Leer finden im Theater an der Blinke in Leer statt.

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