Kategorie: Saison 2026/27

Alle Konzerte der Saison 2026/27

  • Kammerorchester Basel, Angela Hewitt – Klavier

    Foto: © Matthias Müller

    Kammerorchester Basel, Angela Hewitt – Klavier


    Künstler

    Foto: © Matthias Müller

    Kammerorchester Basel

    Baptiste Lopez – Violine & Leitung 

    Angela Hewitt – Klavier & Leitung

    Das Kammerorchester Basel ist fest in Basel verankert im Stadtcasino Basel sowie in dem eigenen Proben- und Aufführungsort Don Bosco Basel. Weltweit und mit mehr als 60 Konzerten pro Saison ist das Kammerorchester Basel auf Tourneen unterwegs, an internationalen Festivals und in den wichtigsten europäischen Konzertsälen, wie Elbphilharmonie Hamburg, Théâtre des Champs-Élysées Paris oder Theater an der Wien, stets gerngesehener Gast.

    Mit ausgewählten Solist:innen wie Hélène Grimaud, Regula Mühlemann, Vilde Frang oder Bertrand Chamayou arbeitet das Kammerorchester Basel immer wieder gerne zusammen. Unter der künstlerischen Leitung der Konzertmeister:innen sowie ausgewählter Dirigent:innen wie u. a. René Jacobs oder Marc Minkowski präsentiert das Kammerorchester Basel sein breites Repertoire.

    Die Konzertprogramme reichen von Alter Musik auf historischen Instrumenten über historisch informierte Interpretationen bis hin zu zeitgenössischer Musik. 

    Unter der Leitung von Giovanni Antonini wird das Orchester bis 2032 abwechselnd mit dem Ensemble Il Giardino Armonico alle 107 Sinfonien von J. Haydn aufführen und auf CD einspielen. Ab 2022 werden alle Sinfonien von F. Mendelssohn-Bartholdy unter der Leitung von Philippe Herreweghe aufgeführt.

    Das Kammerorchester Basel verfolgt mit seiner hohen Eigenfinanzierung einen innovativen, unternehmerischen Ansatz. Seit 2019 ist die Clariant Foundation Presenting Sponsor des Kammerorchester Basel.


    Foto: © Mogens Dahl

    Angela Hewitt

    Angela Hewitt nimmt unter den führenden Pianistinnen und Pianisten unserer Zeit eine einzigartige Stellung ein. Mit einem breit gefächerten Repertoire und häufigen Auftritten in Rezitalen sowie mit großen Orchestern in Europa, Amerika und Asien ist sie zudem eine preisgekrönte Aufnahmekünstlerin, deren Bach-Interpretationen sie als eine der bedeutendsten Deuterinnen des Komponisten etabliert haben. Im Jahr 2020 erhielt sie die Bach-Medaille der Stadt Leipzig – eine große Ehre, die in der 17-jährigen Geschichte der Auszeichnung erstmals an eine Frau verliehen wurde.

    Im März 2024 startete Hewitt ihr jüngstes Großprojekt mit dem Titel „The Mozart Odyssey“, das sämtliche Klavierkonzerte des Komponisten umfasst. Dieses Projekt wird 2025/26 mit vielfältigen Engagements fortgesetzt, die die „Odyssey“ auf 13 Länder ausweiten; jüngste Auftritte umfassen unter anderem das Mozarteumorchester Salzburg, das Brussels Philharmonic, das Royal Liverpool Philharmonic, das Toronto Symphony, das Vancouver Symphony und das Ulster Orchestra. Zuvor leitete sie unter anderem die Lucerne Festival Strings, die Zürcher, Basler, Schwedischen und Stuttgarter Kammerorchester, die Camerata Salzburg sowie das Tonkünstler-Orchester in Wiens Musikverein.

    In eine musikalische Familie hineingeboren, begann Hewitt im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel, trat mit vier öffentlich auf und gewann ein Jahr später ihr erstes Stipendium. Sie studierte an der University of Ottawa und gewann 1985 den Toronto International Bach Piano Competition, der ihre Karriere ins Rollen brachte. 2015 wurde ihr die höchste Auszeichnung ihres Heimatlandes verliehen – sie wurde „Companion of the Order of Canada“ (ein Rang, der zu jedem Zeitpunkt nur 165 lebenden Kanadierinnen und Kanadiern zuteilwird). 2006 wurde ihr von Ihrer verstorbenen Majestät Königin Elizabeth II. der Orden OBE verliehen. 

    Angela lebt in London, hat aber auch Wohnsitze in Ottawa und in Umbrien (Italien), wo sie vor 21 Jahren das Trasimeno Music Festival gründete.


    Baptiste Lopez

    Während seiner Ausbildung auf der modernen Violine am Pariser Konservatorium arbeitete der französische Geiger Baptiste Lopez mit Persönlichkeiten wie Philippe Herreweghe, Sigiswald Kujiken und Alessandro Moccia zusammen. Dabei drang er tief ein in die Kunst des Spiels auf historischen Instrumenten und begeisterte sich für den klanglichen Reichtum der Streichinstrumente mit Darmsaiten. Diese Beschäftigung mit der Alten Musik hatte einen starken Einfluss auf seine Art, Musik zu spielen, und verhalf ihm zu einem architektonischen, harmonischen und kontrapunktischen Denken nicht nur in der Alten, sondern auch in der neueren Musik – eine äußerst fruchtbare Voraussetzung für seine Karriere als Leiter unterschiedlicher Ensembles.

    Nach vielen Jahren der Konzentration auf Kammermusik will er den Schwerpunkt jetzt stärker auf das Orchester-Repertoire legen. Seit Juni 2018 ist er Konzertmeister beim Kammerorchester Basel.


    Veranstaltungsort

    Alle Konzerte des Vereins junger Kaufleute Leer finden im Theater an der Blinke in Leer statt.

    Weitere Informationen rund um Ihren Konzertbesuch finden Sie auf unserer Service-Seite. Wenn Sie Karten für ein Konzert anfragen möchten, gelangen Sie über „Karten“ zu allen wichtigen Hinweisen.


  • Amatis Trio, Thomas Quasthoff – Rezitation

    Foto: © Gregor Hohenberg

    Amatis Trio, Thomas Quasthoff – Rezitation

    Künstler

    Foto: © Marco Borggreve

    Amartis Trio

    2014 gegründet und in Salzburg beheimatet, spielte sich AMATIS mit seiner außergewöhnlichen Energie, künstlerischen Freiheit und seinem unverwechselbaren Klang rasant an die Spitze der internationalen Kammermusikszene. 

    Die deutsche Geigerin Lea Hausmann, der britische Cellist Samuel Shepherd und der niederländische Pianist Mengjie Han lieben es, Brücken zu bauen – zwischen Tradition und Gegenwart, zwischen Musik und anderen Kunstformen, zwischen Bühne und Publikum. 

    Internationale Festivals wie die BBC Proms, die Mozartwoche Salzburg oder das Edinburgh Festival sind ebenso Teil ihres Konzertkalenders wie Konzerte in Londons Wigmore Hall, dem Concertgebouw oder der Elbphilharmonie. 

    Das Trio konzertierte bereits in 48 Ländern und gab 2025 unter anderem sein Debüt in Japan. Anfang 2026 kehrte es zur Salzburger Mozartwoche zurück, bevor weitere Auftritte in Großbritannien, Spanien und China folgten. Mit ihren genreübergreifenden Projekten wie „Catch-As-Catch-Can“ mit Jazzpianist Michael Wollny oder „Clouds“ mit Ib Hausmann sprengt AMATIS ganz bewusst die Grenzen klassischer Konzertformate.

    Seit 2019 sind sie Gastdozenten an der Uni Cambridge, geben regelmäßig Meisterkurse und unterstützten die Mehli Mehta Foundation in Indien mit ihrer Lehrtätigkeit.

    Lea Hausmann spielt eine Violine von Jean-Baptiste Vuillaume, die ihr großzügig von der Beares International Violin Society zur Verfügung gestellt wird.


    Foto: © Gregor Hohenberg

    Thomas Quasthoff

    Fast vier Jahrzehnte lang hat Thomas Quasthoff als Sänger auf internationalen Bühnen Maßstäbe gesetzt; im Januar 2012 beendete er diese beispiellose Karriere. Dem Gesang und der Kunst bleibt er weiter eng verbunden: U. a. als Lehrender an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin oder bei Meisterkursen. Darüber hinaus entdeckte er manch neue Talente an sich und steht als Rezitator, Kabarettist, Moderator und sogar als Schauspieler auf der Bühne.

    Thomas Quasthoff hat etwas zu sagen – nicht nur musikalisch. So zeigt er sich in Gesprächsreihen, Lesungen oder auf der Theaterbühne von einer anderen Seite. Quasthoff trat in insgesamt 5 Saisonen in einer vielbejubelten Produktion von Shakespeares „WAS IHR WOLLT“ im Berliner Ensemble in der Rolle des „Narren“ als Schauspieler in Erscheinung. Weitere Höhepunkte der jüngsten Vergangenheit waren Auftritte als Sprecher gemeinsam mit dem Belcea Quartett mit Haydns SIEBEN LETZTE WORTE, in Schönbergs GURRELIEDER mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, in EIN ÜBERLEBENDER AUS WARSCHAU mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons. 

    Zu den künstlerischen Projekten der jüngsten Vergangenheit zählen außerdem ein literarisch-musikalischer Abend rund um Heinrich Heine mit Florian Boesch und Justus Zeyen. Gemeinsam mit der Sopranistin Christiane Karg widmete er sich dem Oeuvre der Schriftstellerin Louise de Vilmorin und rezitierte in einem Liederabend an der Wiener Staatsoper mit dem Tenor Michael Schade Texte von Joseph von Eichendorff.

    Vom Deutschen Bundespräsidenten wurde ihm 2005 der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen und ein Jahr später erhielt er den Europäischen Kulturpreis, der ihm in der Dresdner Frauenkirche überreicht wurde. 2009 wurde Quasthoff mit der Gold Medal der Royal Philharmonic Society in London sowie mit dem Herbert von Karajan Musikpreis des Festspielhauses Baden-Baden ausgezeichnet. Außerdem wurde ihm 2009 der Titel Österreichischer Kammersänger verliehen und 2011 erhielt er die Wigmore Hall Medal.


    Veranstaltungsort

    Alle Konzerte des Vereins junger Kaufleute Leer finden im Theater an der Blinke in Leer statt.

    Weitere Informationen rund um Ihren Konzertbesuch finden Sie auf unserer Service-Seite. Wenn Sie Karten für ein Konzert anfragen möchten, gelangen Sie über „Karten“ zu allen wichtigen Hinweisen.


  • Johannes Moser – Violoncello, Andreï Korobeinikov – Klavier

    Foto: © Francesco Fratto

    Johannes Moser – Violoncello, Andreï Korobeinikov – Klavier


    Künstler

    Foto: © Francesco Fratto

    Johannes Moser

    Der von FonoForum als „einer der spektakulärsten Cellisten dieser Zeit“ gepriesene Johannes Moser gehört spätestens seit seinem fulminanten Debüt bei den Berliner Philharmonikern unter Zubin Mehta zur Weltspitze seines Fachs. Er konzertiert weltweit mit führenden Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, Royal Concertgebouw Orchestra, London Symphony Orchestra und New York Philharmonic unter Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Pierre Boulez, Gustavo Dudamel, Paavo Järvi, Kent Nagano, Yannick Nézet-Séguin, Kirill Petrenko und Franz Welser-Möst.

    Einen besonderen Schwerpunkt setzt Johannes Moser auf die Neue Musik. Sein US-Debüt gab er 2005 mit Pierre Boulez und dem Chicago Symphony Orchestra im Cellokonzert von Bernard Rands. In aktuellen Uraufführungen präsentiert er von ihm in Auftrag gegebene Werke, unter anderem von Julia Wolfe, Ellen Reid, Minas Borboudakis und Bernd Richard Deutsch.

    Auch der Kammermusik widmet er sich intensiv und gastiert bei renommierten Festivals in Schleswig-Holstein, Kissingen, Verbier, Ravinia und Gstaad. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Joshua Bell, Emanuel Ax, Leonidas Kavakos, Menahem Pressler und Jonathan Biss.

    Für seine Einspielungen erhielt Johannes Moser zahlreiche Auszeichnungen, darunter dreimal den ECHO Klassik, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie den Diapason d’Or. Große Resonanz fanden sein Album „ALONE TOGETHER“, auf dem er während der Corona-Zeit Celloensemble-Werke allein einspielte und mit zeitgenössischen, eigens für ihn komponierten Werken für elektrisches Cello kombinierte.

    Der 1979 in München geborene Sohn einer renommierten deutsch-kanadischen Musikerfamilie begann mit acht Jahren Cello zu spielen und studierte bei David Geringas.

    2002 gewann er den Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau und erhielt zusätzlich den Sonderpreis für seine Interpretation der Rokoko-Variationen.

    Johannes Moser spielt auf einem Cello von Andrea Guarneri aus dem Jahr 1694


    Foto: © Irene Zandel

    Andreï Korobeinikov

    Andreï Korobeinikov zählt zu den führenden Pianisten seiner Generation und gilt als außergewöhnlicher Interpret klassischer Musik. Sein musikalisches Talent führte ihn 2001 an das Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium. Nach seinem Abschluss erhielt er die seltene Auszeichnung „Bester Musiker des Jahrzehnts“, bevor er ein Aufbaustudium am Royal College of Music in London absolvierte.

    Heute konzertiert Korobeinikov weltweit mit renommierten Orchestern. Zu seinen jüngsten und bevorstehenden Höhepunkten zählen Auftritte mit dem BBC Symphony Orchestra, dem Budapest Festival Orchestra, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Orchester der Nationalen Akademie Santa Cecilia, dem Münchner Symphonieorchester, den Wiener Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Orchestre de Paris. Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Vladimir Ashkenazy, Iván Fischer, Lawrence Foster und Yuri Temirkanov zusammen.

    Darüber hinaus ist Andreï Korobeinikov ein leidenschaftlicher Kammermusiker. Sein Klaviertrio mit Vadim Repin (Violine) und Alexander Kniazev (Violoncello) genießt internationales Ansehen und wird von Publikum und Kritik gleichermaßen geschätzt.

    Neben seiner musikalischen Laufbahn verfolgte Korobeinikov früh akademische Interessen. Während seines Studiums am Moskauer Konservatorium schrieb er sich parallel an der Moskauer Rechtsuniversität ein und erwarb dort bereits im Alter von 17 Jahren seinen Bachelor-Abschluss in Rechtswissenschaften. Als Jugendlicher veröffentlichte er mehrere juristische Facharbeiten, darunter ein vielbeachtetes Werk zum Urheberrecht. Zudem betätigte er sich als Komponist und beherrscht mehrere Sprachen fließend, darunter Esperanto.


    Veranstaltungsort

    Alle Konzerte des Vereins junger Kaufleute Leer finden im Theater an der Blinke in Leer statt.

    Weitere Informationen rund um Ihren Konzertbesuch finden Sie auf unserer Service-Seite. Wenn Sie Karten für ein Konzert anfragen möchten, gelangen Sie über „Karten“ zu allen wichtigen Hinweisen.