Saison 2022/2023 – 1. Konzert

SA | 17.09.22 | 19.30 Uhr

Jerusalem String Quartet

„Leidenschaft, Präzision, Wärme, eine Gold-Mischung: Das sind die Markenzeichen dieses exzellenten israelischen Streichquartetts.” So die Einschätzung der New York Times über das Jerusalem String Quartet. 1996 als junges, dynamisches Ensemble angetreten, haben die israelischen Musiker einen Reifeprozess durchlaufen, der ihnen jetzt erlaubt, auf ein breites Repertoire und eine entsprechende klangliche Tiefe zurückzugreifen, ohne dabei auf ihre Energie und ihre Neugier zu verzichten, die sie stets antreiben.

Mit seinem warmen, vollen Klang und der Ausgewogenheit zwischen hohen und tiefen Stimmen hat das Ensemble seine innere Mitte gefunden. Das erlaubt es ihm, die Feinheiten im klassischen Repertoire herauszuarbeiten und sich gleichermaßen neuen Gattungen und Epochen zu widmen und immer weiter nach vollkommener klanglicher Perfektion zu streben. Das Quartett ist regelmäßig zu Gast auf den großen Konzertbühnen dieser Welt. Hohes Ansehen genießt es besonders in Nordamerika, wo das Quartett regelmäßig in Städten wie New York, Chicago, Los Angeles, Philadelphia und Washington auftritt. Aber auch in Europa trifft das Ensemble auf ein begeistertes Publikum und tritt in allen wichtigen Sälen sowie bei diversen Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, dem Verbier Festival, Rheingau Musikfestival, den Salzburger Festspielen oder dem Schleswig-Holstein-Musik-Festival auf. Seine Aufnahmen – im Besonderen von Haydns Streichquartetten und Schuberts „Der Tod und das Mädchen“ – wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet; darunter befinden sich der Diapason d´Or und der BBC Music Magazine Award für Kammermusik. 2018 veröffentlichte das Quartett zwei Alben: einerseits Dvoráks Streichquintett op. 97 und das Streich-sextett op. 48 sowie die mit Spannung erwartete Aufnahme der Quartette von Ravel und Debussy. Weitere Highlights 2022 sind ein Beethoven-Zyklus in der Wigmore Hall und Einladungen bzw. Wiedereinladungen in die Tonhalle Zürich, ins Concertgebouw Amsterdam, in die Elbphilharmonie Hamburg sowie zu den Schwetzinger Festspielen.

Hila Baggio

Mit ihrem kristallklaren, anmutigen Sopran ist Hila Baggio eine der berühmtesten und begehrtesten israelischen Sopranistinnen, von der Kritik stets hoch gelobt. Sie begleitet das Jerusalem String Quartet auf einer Europa-Tour mit dem gemeinsamen CD-Programm „Yiddish Cabaret“ und tritt dabei in renommierten Orten wie dem Theatre des Champs-Elysées, dem Wiener Konzerthaus, der Tonhalle Zürich, der Elbphilharmonie Hamburg, dem Gewandhaus in Leipzig oder der Wigmore Hall in London auf.

An der Israelischen Oper wirkte Hila Baggio bereits in vielen Produktionen mit und sang dort die Rollen der Lucia (Lucia di Lammermoor), Juliette (Roméo et Juliette), Susanna (Le Nozze di Figaro), Pamina (Die Zauberflöte), Euridice (Orfeo et Euridice), Rosina (Il Barbiere di Siviglia), der Despina (Cosi Fan Tutte), Frasquita (Carmen), Papagena (Die Zauberflöte), Lucinde (Armide) und des Parteonis (La Belle Hélène). Zu ihren bisherigen konzertanten Aufführungen zählen Schönbergs „Pierrot Lunaire“ mit Daniel Barenboim in Berlin sowie mit dem Israeli Chamber Project auf Tour durch Israel und die USA, Mahlers Sinfonie Nr. 8 bei den Dresdner Musikfestspielen, Brahms´ Requiem mit dem Valencia Orchestra in Palau de les Arts unter Omer Meir Wellber, das Gala Concert mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta, Mozarts c-Moll-Messe mit dem Mexico Philharmonic Orchestra, sowie Haydns „Die Schöpfung“, Mahlers Sinfonie Nr. 4, Mozarts Requiem, Mendelssohns Elijah und Bachs Matthäus-Passion mit dem Jerusalem Symphony Orchestra. Hila Baggio trat bereits unter der Leitung von ausgezeichneten Dirigenten auf, so unter anderen Daniel Barenboim, Asher Fisch, Gabriel Feltz, Zubin Mehta, Daniel Oren und Alberto Zedda.

Programm

E. Schulhoff
Fünf Stücke für Streichquartett

L. Desyatnikov
Jiddisch – 5 Lieder für Stimme und Streichquartett

E. W. Korngold
Streichquartett Nr. 2 Es-Dur op. 26