Programm 2024/2025 – 2. Konzert

SO | 20.10.24 | 19.30 Uhr

Alexander Lonquich – Klavier

„Alexander Lonquich verbreitet mit seiner Ausstrahlung und Fröhlichkeit Lust aufs Musizieren und animiert zu höchster Konzentration“ (Die Welt, 2016)
Alexander Lonquich, in Trier geboren, gehört als Solist, Kammermusiker und als Dirigent zu den bedeutendsten Interpreten seiner Generation. 

Er spielt regelmäßig in den wichtigen europäischen Musikzentren, ist zu Gast bei internationalen Festivals wie Salzburger Festspiele, Mozartwoche Salzburg, Schleswig-Holstein Musik Festival, Kissinger Sommer, Lucerne Festival, Schubertiade Schwarzenberg, Lockenhaus, Cheltenham Festival, Edinburgh Festival, Beethovenfest in Bonn und Warschau.

Als Pianist und Dirigent überzeugte er mit Orchestern wie hr Sinfonieorchester Frankfurt, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Stuttgarter Kammerorchester, Kammerorchester Basel, Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, Orchestra Sinfonica Nazionale della Rai in Turin, Orchestra da Camera di Mantova, Royal Philharmonic Orchestra.

Als Solist spielte Lonquich u. a. mit folgenden Orchestern: Wiener Philharmonikern, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Orchestra Filarmonica del Teatro alla Scala in Mailand, WDR Sinfonieorchester Köln, Düsseldorfer Symphonikern, Hungarian National Philharmonic Orchestra, unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Yuri Bashmet, Philippe Herreweghe, Ton Koopman, Mark Minkowski, Kurt Sanderling, Sándor Végh.

Als begeisterter Kammermusiker ist er Partner von Nicolas Altstaedt, Vilde Frang, Heinz Holliger, Christian Tetzlaff, Carolin Widmann, Jörg Widmann, dem Auryn Quartett, Artemis Quartett und Quarteto Casals.

2002 gründete Alexander Lonquich mit seiner Frau Cristina Barbuti ein Klavierduo, das in Italien, Österreich, der Schweiz, Deutschland, Norwegen und den USA zu Gast war.

Alexander Lonquichs Solo-Einspielungen für EMI (Mozart, Schumann und Schubert) fanden in der Presse höchsten Anklang und wurden mit bedeutenden Preisen wie dem „Diapason d’Or“ und dem „Edison Preis” ausgezeichnet. Verschiedene CDs wurden von ECM Records veröffentlicht: Werke des israelischen Komponisten Gideon Lewensohn; französische Klaviermusik (Fauré, Ravel, Messiaen), welche bei der internationalen Presse höchste Anerkennung fand; eine Solo-CD mit Werken von Schumann (Kreisleriana) und Heinz Holliger (Partita) und eine Duo-CD mit der Geigerin Carolin Widmann mit Werken von Schubert. 2016 veröffentlichte Audite Records seine Einspielung von Schumanns Konzertstücken op. 92 und op. 134 mit dem WDR Sinfonieorchester unter Heinz Holliger. Beim Label Alpha Classics erschien die Einspielung der letzten Klavierwerke von Schubert sowie der Cellosonaten von Beethoven mit Nicolas Altstaedt. Die Klavierkonzerte von Beethoven hat Alexander Lonquich mit dem Münchener Kammerorchester für ECM aufgenommen.

“Artist in Residence” war Alexander Lonquich in der Saison 2015/16 beim NDR-Sinfonieorchester in Hamburg, 2017 beim Prager Frühling.

Höhepunkte zuletzt waren Tourneen in Europa als Solist/Dirigent mit der Camerata Salzburg, dem Orchestre des Champs-Elysées und dem Mahler Chamber Orchestra, ein Abend mit Beethovens 5 Klavierkonzerten mit dem Münchener Kammerorchester. Er war u. a. bei den Dresdner Musikfestspielen, den Ludwigsburger Schlossfestspielen, in Berlin, Duisburg, München und im Festspielhaus Baden-Baden zu Gast.

2013 schuf Alexander Lonquich mit seiner Frau Cristina in Florenz einen eigenen kleinen Theaterraum, das „Kantoratelier“, in dem Themen der Psychologie, der Musik und des Theaters durch Workshops, Seminare und Konzerte vertieft werden.

Programm

Franz Schubert: Die letzten drei Sonaten für Klavier
Sonate c-Moll, D 958
Sonate A-Dur, D 959
Sonate B-Dur, D 960