6. Konzert

SA | 10.02.18 | 19.30 Uhr
Klavierabend

Programm 2017/2018

Es gehört seit Jahrzehnten zum Konzept des Vereins junger Kaufleute, langjährige Kontakte – auch zu den großen Konzertagenturen – mit besonderem Engagement zu pflegen. Immer wieder gelingt es uns, daraus ganz besondere Auftritte in Leer möglich zu machen.

6. Konzert | SA | 10.02.18 | 19.30 Uhr

Klavierabend

Khatia Buniatishvili 

Khatia Buniatishvili wuchs in Georgien auf. Sehr früh wurde ihre außergewöhnliche Begabung erkannt, und so debütierte sie bereits sechsjährig als Solistin mit Orchester. Mit zehn Jahren folgte sie ersten Einladungen zu Gastspielen in die Schweiz, nach Holland, Frankreich, Deutschland, Belgien, Italien, Österreich, Russland, Israel und in die USA. Während des Studiums am staatlichen Konservatorium in Tiflis gewann Khatia Buniatishvili 2003 den Sonderpreis des Horowitz-Wettbewerbs in Kiew und den 1. Preis des Elizabeth Leonskaja Scholarship. Beim Klavierwettbewerb in Tiflis 2003 machte sie die Bekanntschaft mit Oleg Maisenberg, der sie zum Wechsel an die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst nach Wien bewegte. Beim 12. Arthur-Rubinstein-Wettbewerb 2008 gewann sie den 3. Preis sowie die Auszeichnungen „Best Performer of a Chopin Piece“ und „Audience Favorite“.

Orchester-Einladungen führten die Pianistin unter anderem zum Orchestre de Paris, dem Orchestre National de France, dem Philharmonia Orchestra London, dem London Symphony Orchestra, den Münchner Philharmonikern, den Sinfonierochestern des WDR und des NDR, den Wiener Symphonikern, dem Los Angeles Philharmonic und der San Francisco Symphony unter namhaften Dirigenten wie Andrey Boreyko, Semyon Bychkov, Myung-Whun Chung, Daniele Gatti, Paavo Järvi, Philippe Jordan, Vladimir Jurowski, Mikhail Pletnev, Zubin Mehta, Kent Nagano, Andrés Orozco-Estrada und David Zinman.

Ebenso ist Khatia Buniatishvili häufig kammermusikalisch zu erleben, ihre Partner sind dann u. a. Lisa Batiashvili, Renaud Capuçon, Sol Gabetta, Gidon Kremer, Truls Mork oder auch ihre Schwester Gvantsa.

2010 wurde sie mit dem Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet und ist in die Reihe der BBC New Generation Artists aufgenommen worden. Vom Musikverein und dem Konzerthaus Wien wurde sie für die Saison 2011/2012 zum Rising Star nominiert. Große Anerkennung erhielt Khatia Buniatishvili 2012 mit dem Echo Klassik als „Beste Newcomerin des Jahres“ und 2016 für die „beste solistische Einspielung“.

Konzertresidenzen hatte sie inne als „Junge Wilde“ von 2012 bis 2015 am Konzerthaus Dortmund und in der Saison 2015/16 im Musikverein in Wien mit drei Kammermusikprojekten. In der Saison 2015/16 spielte Khatia Buniatishvili unter anderem Konzerte im Musikverein in Wien, im Salle Pleyel in Paris, in der Carnegie Hall in New York, beim Verbier Festival, den Salzburger Festspielen, Konzerte mit Los Angeles Philharmonic, dem Royal Philharmonic Orchestra London, dem Gürzenichorchester Köln, sowie Tourneen mit der Kremerata Baltica, dem Orchestre de Paris und eine Asientournee mit dem Luzerner Sinfonieorchester. Zu ihren Highlights in 2016/17 zählen Konzerte mit Israel Philharmonic und Zubin Mehta, eine Deutschlandtournee mit der Tschechischen Philharmonie und Jirí Belohlávek, Rotterdam Philharmonic und Yannick Nézet-Séguin, Kremerata Baltica und Gidon Kremer, dem Radio-Sinfonieorchester Berlin und dem Gstaad Festival Orchestra, Solo Rezitale u. a. in Dortmund, Genf, Paris, München, New York und Wien, sowie Duo-Konzerte mit Renaud Capuçon. Khatia Buniatishvili spricht fünf Sprachen.

Programm

Johannes Brahms
Klaviersonate Nr. 3 in f-Moll op. 5

Franz Liszt
Rhapsodie espagnole

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Nussknacker-Suite op. 71 (arr. für Klavier von Mikhail Pletnev)

Igor Strawinsky
Feuervogel-Suite (arr. für Klavier von Guido Agosti)