Programm 2019/2020 – 6. Konzert

FR | 28.02.20 | 20.00 Uhr

Stuttgarter Kammerorchester

Das Stuttgarter Kammerorchester begeistert seit über 70 Jahren durch seine Verbindung von Tradition und Entdeckergeist. Matthias Foremny, seit der Spielzeit 2013/14 am Chefdirigentenpult, erweiterte das Repertoire des Orchesters regelmäßig. Chefdirigent ab der Saison 2019/20 ist Thomas Zehetmair.

Neben der Neuinterpretation seines Kernrepertoires setzt das Stuttgarter Kammerorchester auf spannende Projekte in der zeitgenössischen Musik und arbeitet dabei mit herausragenden Künstlern und Ensembles wie etwa Johannes Kalitzke, Rupert Huber, mit dem SWR Vokalensemble, den Neuen Vocalsolisten und dem ensemble ascolta zusammen.

In der Reihe SKO-Sternstunden bringt das Orchester seine stilistische Bandbreite und die Lust am Experimentieren zum Ausdruck. So lassen etwa Konzerte mit dem legendären Avishai Cohen Trio, dem Jazzvirtuosen Richard Galliano oder die Fusion von Streicherklang und Flamencotanz Genregrenzen verschwimmen und erreichen damit auch Zuhörer jenseits des etablierten Konzertbetriebs. Darüber hinaus ist die Alte Musik ein wichtiger Bestandteil des Orchesterrepertoires. Konzerte mit namhaften Künstlern wie Fabio Biondi, Reinhard Goebel und Robert Levin belegen die intensive Auseinandersetzung mit dem musikalischen Erbe. Gemeinsame Konzerte mit international bekannten Solisten wie zuletzt Renaud und Gautier Capuçon, Nicolas Altstaedt, Gabriela Montero und Fazil Say bestätigen die Position des Stuttgarter Kammerorchesters.

Das Orchester nimmt seine Aufgabe als musikalischer Botschafter durch eine rege Tournee- und Gastspieltätigkeit rund um den Globus wahr. In der Saison 2018/19 standen Konzertreisen nach Japan, Nepal und Indien an. Das Stuttgarter Kammerorchester wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und der Robert Bosch GmbH.

Katia und Marielle Labèque – Klavier

Die Schwestern Katia und Marielle Labèque sind vor allem für ihre Synchronität und Energie bekannt. Sie konzertieren regelmäßig mit den weltbesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Cleveland Orchestra, Leipzig  Gewandhaus, London Symphony und Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, der Dresdner Staatskapelle, dem Royal Concertgebouw Amsterdam sowie den Wiener Philharmonikern. Sie arbeiten mit Dirigenten wie Sir Colin Davis, Charles Dutoit, Paavo und Kristjan Järvi, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Michael Tilson Thomas und Jaap van Zweden zusammen.

Die beiden spielen auch auf Hammerklavieren mit Barockensembles wie den English Baroque Soloists unter Sir John Eliot Gardiner, Il Giardino Armonico unter Giovanni Antonini und mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Sir Simon Rattle.

Im Mai 2015 brachten Katia und Marielle Labèque in der Walt Disney Hall in Los Angeles zusammen mit dem LA Philharmonic Orchestra unter Gustavo Dudamel das neue Philip Glass Konzert zur Uraufführung, welches eigens für sie geschrieben wurde. Die Schwestern Labèque treten in den berühmtesten Konzerthäusern und bei Festivals weltweit auf. Zu diesen zählen u.a. die Carnegie Hall, Wiener Musikverein, La Scala, Berliner Philharmonie, Münchner Philharmonie, BBC Proms, Tanglewood und Salzburg. Großen Erfolg hatten sie vor 33.000 Besuchern, als sie mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Sir Simon Rattle auf der Waldbühne Berlin spielten.

Eine Rekordzahl von mehr als 100.000 Zuhörern besuchte das Wiener Sommernachtskonzert 2016 im Schloss Schönbrunn, wo Katia und Marielle mit den Wiener Philharmonikern unter Seymon Bychkov spielten. Mehr als 1,5 Millionen Zuschauer verfolgten weltweit die Übertragung im Fernsehen. Aktuell arbeitet das Duo gemeinsam mit David Chalmin und Bryce Dessner an dem Projekt „Minimalist Dream House quartet“ für zwei Flügel und zwei Gitarren. Die von den Schwestern gegründete KML Stiftung (www.fondazionekml.com) soll nicht nur das Interesse an dem Repertoire für zwei Klaviere wecken, sondern auch die interdiszipli-näre Zusammenarbeit von Künstlern unterschiedlicher Gebiete, ungeachtet ob etwa Musiker, Tänzer, Filmemacher oder Schriftsteller, anregen.

Programm

David Diamond
„Rounds“ für Streichorchester

Philip Glass
Konzert für 2 Klaviere

Guillaume Lekeu
Adagio für Streicher

Camille Saint-Saëns
„Karneval der Tiere“