Wenn am Ende alle Konzertbesucher das Theater an der Blinke mit einem Lächeln verlassen, hat man als Veranstalter sicher einiges richtig gemacht. Natürlich ist das bei einem Konzert mit den King´s Singers auch ein wenig so etwas wie eine Selbstverständlichkeit, denn die sechs Herren aus Großbritannien sind bekannt für den Einsatz ironischer Gesten und Mimik in ihren Darbietungen.
Da der VjK Ende November die Nachricht bekam, dass sich das eigentlich eingeladene Skride-Trio plötzlich getrennt hatte, musste Ersatz her; am besten für den gleichen Tag. Und so geht ein großer Dank an das Klaviertrio um Liza Ferschtman an der Violine, Ivan Karizna am Violoncello und Enrico Pace, Klavier.
Da stand ein Equipment auf der Bühne, das man sonst eher nicht bei Konzerten des Vereins junger Kaufleute erlebt: Ein Drumset, Verstärker und Tonabnehmer für eine E-Gitarre, da schien sich ein besonderes Klangerlebnis anzubahnen.
Wenn das Konzert verklungen ist, nehmen sich die meisten Künstler*innen noch die Zeit, den Abend bei einem Glas Wein und einem Snack ausklingen zu lassen.
Das Konzert des VjK am vergangenen Mittwoch erforderte ein Instrument auf der Bühne, das es in der fast 150jährigen Historie des Vereins wohl noch nie ins Theater geschafft hatte: Ein Harmonium.
Einführung zum Konzert
Wer die Programmgestaltung des Vereins junger Kaufleute negativ kritisieren möchte, der hätte natürlich ein Argument, das sich gegen den programmatischen Abwechslungsreichtum richten könnte:
Es war quasi ein doppelter Paukenschlag, mit dem die Saison des VjK eröffnet wurde: Das Amsterdam Baroque Orchestra unter Ton Koopman machte in Leer zwei Tage Station, um die sechs sog. „Pariser Symphonien“ aufzuführen.
